Clubgeschichte

Im gemächlichen Schritt geht es nun zurück Richtung Koppel – die Pferde kauen zufrieden am Apfel und doch spitzen sie die Ohren und recken die Nüstern in die Luft. Leises Wiehern ist bereits von den Koppeln zu hören. Lucy und das Fohlen Geronimo freuen sich hörbar, dass jetzt gleich die ganze Herde wieder beisammen ist. Der Ausritt ist zu Ende und das Strahlen in den Augen zeigt uns, dass der heutige Tag den Kindern und Erwachsenen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Doch mit der Heimkehr ist die Arbeit mit den Pferden noch nicht zu Ende:
Absatteln, Zaumzeug und Decken verstauen, Hufe kontrollieren und dann die Pferde in die Koppel bringen, den Wassertrog auffüllen, Heu einfüttern und das Futter herrichten. Es ist ein erhebendes Gefühl, wenn jedes Kind „seinem Lieblingspferd“ und Kameraden beim Fressen noch einige Zeit zuschaut, bevor es im Reiterstüberl Säfte und Brote gibt ...
Dies ist kein Ausschnitt aus einem Film, sondern ein Sonntag Nachmittag im Westernreitclub Sioux City in Hellmonsödt. Angefangen hat es bereits vor einigen Jahren mit den ersten Westernpferden, den Westernreit- und Countrymusikclub gibt es seit 2001, initiiert von Gottfried Gscheidlinger und Mag. Doris Stadlbauer in der Strengberger Au.

Drei Jahre wurden Koppelzäune errichtet, Unterstände gebaut, der Reitplatz hergerichtet, Sattelkammer und Stüberl ausgebaut. Am Abend konnte man gemütlich am Lagerfeuer grillen oder im Tipi beisammensitzen und die Ruhe genießen. Es war wirklich eine Oase im Alltag, in der man ausspannen und neue Kräfte sammeln konnte.

 

Doch noch bevor alles endgültig fertig war, haben die Wassermassen von mehr als 3 Meter Höhe alles zunichte gemacht. Geblieben ist nur die Fassungslosigkeit, dass die Arbeit von mehr als 3 Jahren innerhalb weniger Stunden vernichtet ist.

 

Wir haben allerdings wieder die Kraft gefunden noch einmal von vorne zu beginnen und haben nun in Hellmonsödt einen Platz gefunden, wo wir den Reitclub neu aufbauen können und unsere Träume Wirklichkeit werden.

 

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